Schlagwort-Archive: zensur

XBox One belauscht auch deine Skype-Telefonate

Hahaaaa! Nicht nur der Gamer wird beim Aufnehmen von Videos mit unflätiger Sprache gezüchtig, nein, Microsoft belauscht auch deine obszönen Skype-Gespräche und bannt dich bei vulgären Worten! Zu gut, ich kringel mich vor Lachen! Dafür zahlen die Leute echt noch Geld, ich kann nicht mehr…
Update: Hätte ich doch das Update vom Fefe vorher gelesen, mein Feedreader hat das leider verschluckt )=

UpdateAnscheinend ging es eher um von ihm hochgeladene Videos. (Danke, Harald)

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XBox One und die Zensur des Spielers

Ach wie schön! Da geben wir zunächst ein paar hundert Euro aus, um uns selber daheim von der Xbox One permanent überwachen zu lassen und stellen auf einmal fest, dass wir eine digitale Nanny mitgekauft haben, die uns das Fluchen verbietet und uns für unflätige Wörter bestraft. Brave new world, denn wir wollen es ja so!

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Der EuGH berät über Netzsperren

Es ist mal wieder soweit. Das Thema Netzsperre ist mal wieder vor der EU zur Entscheidung. Dabei sieht der EU-Generalanwalt eine finstere Zukunft:

Generalanwalt Villalón bejaht in seiner Erklärung, dass prinzipiell ein Provider Adressat einer Sperrverordnung sein könne.

Dabei ist der aktuelle Präzedenzfall zwischen Filmfirmen Constantin und Wega und dem österreichischem Provider UPC wohl nur die Vorhut:

Grundsätzlich sei davon auszugehen, dass es sich hier um einen „Testfall“ handele und „in Zukunft zahlreiche ähnliche Fälle gegen jeden Provider vor den nationalen Gerichten behandelt werden können“.

Und wie war das? 

Das System zur automatisierten Entfernung von Suchtreffern zum Gratis-Download geschützter Inhalte ist fehlerhaft. […]

Kürzlich machte ein anderer Fall auf Lücken des Systems aufmerksam: Home Box Office (HBO) hat im Kampf gegen illegale Downloads der Serie «Game of Thrones» beispielsweise auch Links zum Download des Ben-Harper-Albums «Give Till It’s Gone», des Spiels «Prince of Persia 5» und des VLC Media Players entfernen lassen, ohne dass der US-Fernsehprogrammanbieter Rechte an diesen Inhalten hätte.

Hoffentlich wir die Grundlage zur Sperrung von Webseiten etwas zuverlässiger sein… Sonst freue ich mich schon auf ein Internet nach dem Muster „Das Verrückte Labyrinth“ – ob Seite X morgen noch existiert, weiß nur der Zufall…

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Britische Regierung droht den Medien wegen NSA-Enthüllugnen

Cameron mal wieder. Vor einem Monat hat die britische Regierung bereits den Medien gedroht:

„Ihr hattet euren Spaß: Jetzt wollen wir das Zeug zurückhaben.“

Nun hat Cameron, Premierminister der Internetzensur, die Medien schon wieder zur „gesellschaftlichen Verantwortung“ gemahnt. Schön, dass die Pressefreiheit genau so viel Wert ist, wie die Privatsphäre. Und dass die britische Regierung scheinbar keine „gesellschaftliche Verantwortung“ besitzt.

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Totale Überwachung des Internets in Russland

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB erhält völligen Zugriff auf die Internet- und Telefonverbindungen. Der FSB könne vom 1. Juli 2014 an alle IP- und Telefonnummern sowie Email-Adressen kontrollieren und zudem Daten aus sozialen Netzwerken, Internettelefonaten und Chats abgreifen. […]

Kein Internetnutzer habe etwas zu befürchten, falls er „anständige und normale“ Seiten aufrufe.

via Heise.

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Über Webfilter bei SpOn

Silke Burmester schreibt über Webfilter. Es ist ja nur zum Schutz der Kinder. Keiner denkt an die Kinder!

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Der deutsche Pornofilter in Runde 2

Ab und an kann man selbst einer FDP-Nulpe zustimmen. Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger erfasst es richtig:

„Selbst im Sommerloch ist die Forderung nach neuen Internetsperren unsinnig. […]
Dem Jugendschutz helfen keine staatlichen Sperren, sondern Erziehung.[…]
Wer jetzt wieder Sperren fordert, sollte sich die Debatten der letzten Jahre ausdrucken lassen – und vielleicht das Grundgesetz.“

Natürlich muss der Tatterg(r)eis seine Forderungen weiter untermalen und propagieren…

http://www.golem.de/news/leutheusser-schnarrenberger-selbst-im-sommerloch-sind-pornofilter-unsinnig-1308-100838.html

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CSU will auch einen tollen Pornofilter

Ach, wen wundert es. Die CSU, oder zumindest ein rechter Tatterg(r)eis von 74 Jahren, will auch einen Pornofilter für Deutschland. Ganz nach britischem Vorbild.

Und wenn man schon mal dabei ist, kann man über solche Filtersystem auch direkt andere unliebsame Inhalte blockieren. Natürlich die im Internet omnipräsenten Kinderpornos. Esoterisches, Gewaltverherrlichendes oder politisch unliebsame Meinungen – natürlich böse Vegetarier, die anderen das Fleisch verbieten wollen. Davon abgesehen ist es für den mündigen Bürger immer sehr toll, wenn er bei seinem ISP anrufen muss: „Ja, ich will Titten und Schwänze sehen, schaltet mich für das Perversen-Paket frei!“.

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Zensur in Großbritannien

Jaja, erst war es nur ein Filter gegen „hirnzersetzende“ Pornografie. Auf einmal können die Websperren aus UK noch ganz andere Dinge blocken:

„Pornografie, Gewaltdarstellungen, extremistische und terroristische politische Inhalte, Webseiten zu Magersucht und Essstörung, Suizid-Webseiten, Alkohol, Rauchen, Web-Foren, esoterisches Material und Umgehungstools für Netzsperren.“

Mal sehen, wenn das „angemessene“ und „erprobte“ Mittel der Internetzensur vom EU-Rat auf ganz Europa übertragen wird…

http://www.golem.de/news/pornwall-britischer-pornofilter-blockt-auch-andere-inhalte-1307-100651.html

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