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WordPress, Rollen und iFrames

Wie geschrieben, erstelle ich gerade die technische Grundlage für ein neues Projekt. Dies ist mein erstes privates Weblog, an dem ich mit mehreren Benutzern zusammen arbeite; bisher war ich immer die zentrale Anlaufstelle, die gegebenenfalls die Texte in deren Namen veröffentlicht hat.
Nun ist die Struktur etwas professioneller und autonomer aufgestellt. Ich bin (Super-)Admin, es gibt einen Editor und der Rest ist Autor. Soweit finde ich das Rechtesystem von WordPress klasse.

Nun gab es aber ein Phänomen: Ein Autor wollte einen Bandcamp-Player in einen Beitrag einbinden, hat nach meiner Anleitung den Embed-Code von der Seite kopiert und in seinen Beitrag eingebunden. Nach der Veröffentlichung, verschwand aber der Player und hinterlies nur den Link zur Bandcamp-Seite zwischen zwei <code>-Tags.

Zunächst vermutete ich Probleme in der Filterung durch den eingebauten TinyMCE. Ich schreibe meine Artikel immer im Text-Editor, aber als HTML-unkundiger Autor, hat der Kollege lediglich den Embed-Code im Text-Editor eingefügt und den Rest des Beitrages per WYSIWYG geschrieben. Einige (teilweise zwar ältere) Beiträge aus Foren beschrieben Probleme beim Wechsel zwischen textuellem und visuellen TinyMCE, weswegen ich eine eigene Filterregel in meiner functions.php implementierte.

Doch das Problem bestand weiterhin. Kurzerhand habe ich mir selber einen Test-Account mit Autorenrechten angelegt und selber probiert. Das Ergebnis: Auch bei mir verschwand nun der Player und wurde durch einen Link ersetzt. Weitere Recherchen brachten heraus: Es liegt am Rollen- und Rechte-System von WordPress; dem Autor fehlt die Fähigkeit „unfiltered_html„.Um diese Fähigkeiten den Autoren – zumindest zur Verwendungszeit meines Themes – zuzuweisen, habe ich die functions.php erweitert:

  
  function add_author_capabilities() {
    // Rolle holen
    $role = get_role("author");     
    // Der Rolle die Fähigkeit zuweisen
    $role->add_cap("unfiltered_html"); 
  }
  // Funktion registrieren
  add_action("admin_init", "add_author_capabilities");
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Ein neues Web-Projekt: Die technischen Hintergründe

Aktuell arbeite ich an einem neuen Projekt, einem neuen Blog um Musik. Die Seite wird selber gehostet und entsprechend muss etwas vorarbeit geleistet werden.

Das Backend übernimmt wieder WordPress. Es ist einfach ein etabliertes CMS/Blogging-System, mit guter Community und vielen Plugins.

Für das Frontend stand ich wieder vor der Wahl: Ein fertiges Theme nehmen? From Scratch alles selber schreiben? Oder eine Starthilfe nehmen? Mein letztes Theme habe ich mit der Responsive-Konfiguration von Initializr gemacht und war damit eigentlich zufrieden. Doch kürzlich las ich einen Artikel über die Gestaltung von WordPress-Themes mit Bootstrap. Initializr bietet auch Responsive Bootstrap als HTML/CSS Template an. Zwar noch in Version 2.3.2, derweil Bootstrap selber bereits bei 3.0 ist, wenngleich nur als RC2. Aber für den Anfang reicht es. Vielleicht folgt auf die Final Release auch ein Upgrade in meinem Webprojekt.

Anfangs war das Arbeiten etwas ungewohnt. Doch als ich das Grid-System verstanden hatte, machte das Scaffolding richtig Spaß und führte schnell zu ansehnlichen Ergebnissen. Da ich ein sehr minimalistisches Theme haben wollte, und auf eine Sidebar verzichte, benötigte ich vergleichsweise wenig HTML und CSS-Code.

Beim CSS habe ich mich für einen Pre-Processor entschieden, weil DRY – Don’t Repeat Yourself. Ich nutze für Farben und andere Werte gerne Variablen, die ich zuweisen kann. Außerdem liegt mir die Schachtelung/Wiederverwendung der Pre-Processor mehr, als von CSS selber. Nach dem Vergleich von Less zu Sass, habe ich mich für Sass entschieden.

Für geringes Eye-Candy, ein paar aufklappende Elemente, Sticky-Divs, etc., bleibe ich beim gewohnten jQuery. Nichts besonderes und eigentlich der De Facto Standard in der Webentwicklung.

 

Interessanter war eher die strategische Frage um die Handhabung der Kommentare. Wenn man die eigenen Hausmittel von WordPress verwendet, muss man sich zuerst mit dem Layout des Formulars rumschlagen – keine einfache gestalterische Frage, da muss man nur mal Tante Google fragen. Anschließend muss man sich mit Spam rumschlagen. Egal, ob man mit Akismet (problematisch mit Datenschutz und ab wann eine Webseite als „kommerziell“ gilt) oder Antispam Bee schützt.

Bisher habe ich auf Disqus vertraut, was sich bei mir und vielen ähnlichen Blogs gut bewährt hat. Doch leider musste ich feststellen, dass die meisten Kommentare mittlerweile nicht mehr auf der entsprechenden Seite selber, sondern bei Facebook passieren. Inspiriert durch einen Artikel aus der CT, der zu ähnlichem Schluss kommt, probiere ich nun dessen Kommentarfunktion aus.

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Webdesign: Sinn und Zweck einer Sidebar

Der Trommelschlumpf und Sabines Traumbilder stellen die interessante Frage: Ist eine Sidebar für Webseiten/Blogs sinnvoll? Wann bietet sie Mehrwert und wo wird sie einfach nur als antiquiertes Relikt oder Werbefläche eingesetzt. Eine Frage an die Webdesigner mit ein paar guten Denkansätzen.

In meinem nächsten Projekt gibt es wohl auch nur noch Head-Navi und Footer.

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