Schlagwort-Archive: politik

Danke, liebe Antifa!

Sie gelten als Krawallmacher, Störenfriede, Chaoten.

[…]

Ich bin trotzdem sehr froh, dass es sie gibt. Denn wäre die Antifa nicht da, gäbe es viel mehr Nazis in meinem Leben. Dass sie im Zentrum Berlins nicht ständig mit Infotischen, Fackelläufen und Aufmärschen präsent sind, ist im Wesentlichen ein Verdienstder Antifaund ihrer Unterstützer.

Ausnahmsweise mal ein guter, differenzierter Beitrag zu dem kontroversen Thema. Alerta!

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Robert Pfaller über ein lebenswertes Leben in Unvernunft

Wir müssen politische Bürger werden, um genießen zu können. Wir müssen uns öffentliche Räume zurückerobern, um glücksfähig zu werden.

Trinken, Rauchen, Sex als politischer Akt des Genusses. Interessantes Interview mit Robert Pfaller in der Zeit.

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Nelson Mandela (1918 – 2013)

Irgendwie traurig. Da stirbt so ein zweitklassiger Schauspieler aus so einem stumpfen Autorennfilm und die Facebook-Timelines quellen über vor Kondolenzbeiträgen. Stirb der große Nelson Mandela, finden sich lediglich homöopathische Ehrbekundungen im Ticker des sozialen Netzwerks. Beschämend!

Zu dem Thema hat Fefe auch etwas sehr wichtiges zu sagen:

Habt ihr euch eigentlich mal gefragt, wieso der Mandela eigentlich im Knast saß? Wer den wohl verraten hat? Nein, nicht die SPD. Naja, soweit man weiß. Aber knapp! Die CIA!

Immer dran denken, wenn jetzt die ganzen Politiker den Weltmann heraushängen lassen, immer daran denken, wie die Konservativen früher „Hang Mandela“-Sticker trugenThatcher hat damals den ANC als „a typical terrorist organisation“ bezeichnet. Und bei uns war Franz Josef Strauß bekennender Fan der Rassentrennung.

 

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Die Rückkehr der Vorratsdatenspeicherung

Wie Golem berichtet:

Die große Koalition hat einen Streitpunkt in ihren Verhandlungen ausgeräumt. Die Vorratsdatenspeicherung soll wieder eingeführt werden.

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Zum Nachdenken: Ein Stinkefinger an Tengelmann

Die Bundestagswahl ist vorbei. Doch mit welchen Mitteln die Tengelmann-Gruppe das Kreuzchen ihrer Angestellten beeinflussen wollte, sollte nachhaltig zum Überdenken des Kaufverhaltens anregen:

Damit auch seine rund 84.000 Mitarbeiter wissen, wen sie am Sonntag auf keinen Fall wählen sollen, hat Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub sich etwas Besonderes einfallen lassen: Er ordnete der Konzernpressestelle zufolge an, dass die Kantine in der Unternehmenszentrale in Mühlheim an der Ruhr am Freitag nur fleischlose Gerichte anbieten durfte – als Protest gegen die Forderung der Grünen nach einem vegetarischen Tag („Veggie Day“) in öffentlichen Kantinen. Die rund 1.100 Beschäftigten der Tengelmann-Zentrale sollen wohl am eigenen Leib erfahren, wie schlimm es sich ihrem Chef zufolge unter Rot-Grün leben würde.

via TAZ.

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Die EU und der Telekommunikationsmarkt

Via Golem und via Heise: Die EU will Roaming-Gebühren abschaffen und die Netzneutralität festigen. Die Telekommunikationsanbieter drohen bereits mit ordentlichen Preiserhöhungen.

Und komischerweise wird in beiden Artikeln nicht weiter über Netzsperren gesprochen. Im Gegenteil, im Heise-Artikel heißt es von Seiten der EU:

„Wir schlagen ein Verbot von Drosseln und Blockaden vor“

Bitte was? Wollte die EU nicht desletzt selber noch Webblockaden einführen? Naja, das ist ja nun auch vom Tisch. Dennoch gibt es „weiße Listen illegaler Anbieter“ – Bitte was?

Update, RE: Drosselung und Netzneutralität. Hmpf.

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Der Rassismus in der CDU

Tja, die #BTW2013 steht vor der Türe. Kehren wir doch noch mal was schmutzige Wäsche aus der Vergangenheit zu Tage. #CDU

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#BTW2013

Am 22. September 2013 ist Bundestagswahl! Also wird es langsam Zeit sich zu informieren. Wer sich nicht regelmäßig oder intensiv mit dem politischen Geschehen oder Parteiprogrammen beschäftigt, der bekommt glücklicherweise eine Hand voll Entscheidungshelfer im Internet angeboten:

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Das digitale Leben als Bestandteil der Wahlprogramme

Wer denkt, die Piraten Partei seien die einzigen mit dem Thema „Internet“ im Wahlprogramm, der irrt. Am umfassendsten haben die Grünen das Thema aufgenommen. Am unrealistischsten die CDU – es klingt fast schon wie eine Episode aus den Jetsons…

„Mit 3D-Druckern können bald einfache Gebrauchsgegenstände zu Hause produziert werden: Zum Beispiel Kleidung, Schmuck, Ersatzteile für die kaputte Spülmaschine, Spielzeug für die Kleinen oder Zubehör für das neuste Smartphone.“

Ah-ha. Okay… Einen groben Überblick über die einzelnen Positionen gibt Golem, wo einzelne Themen in den kommenden Tagen intensiver beleuchtet werden.

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