Schlagwort-Archive: Musik

Zeitlinie der Musikgeschichte

Google hat mal wieder was nettes veröffentlicht: Eine Zeitlinie über die Popularität von Musik-Genren seit den 1950ern. Zoombar, dass man sich Genres auch in ihren Unterarten anschauen kann. Vielleicht nicht soooo perfekt, wie es sich mancher Nerd wünschen würde, aber dennoch spannend.

http://research.google.com/bigpicture/music/

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10 albums that have stayed with you in some way

Es hat mich auf Facebook erwischt.

„In your status line, list 10 albums that have stayed with you in some way. Don’t take more than a few minutes and don’t think too hard – they don’t have to be the „right“ or „great“ works, just the ones that have touched you. Tag 10 friends INCLUDING ME, so i’ll see your list.“

Darum nun:  Spontan und in keinerlei besonderen Reihenfolge. Und bedenkt: Listen sind nie vollständig oder perfekt. Besonders, wenn man diesen dezimalen Fesseln unterworfen ist.

Die Apokalyptischen Reiter – Soft & Stronger

The Smiths – Hatful Of Hollow

System of a Down – Mezermize

Fleshcrawl – As Blood Rains From The Sky

Edge of Sanity – Purgatory Afterglow

Jack Slater – Death Metal Germany – Playcorpse

(in ermangelung eines wirklichen Videos oder Songs von Playcorpse )= )

Cannibal Corpse – The Bleeding

Ulcerate – The Destroyers Of All

Gorguts – From Wisdom To Hate

Dissection – Storm of the Light’s Bane

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Die Zeit über norwegischen Black Metal

Wenn Mainstream-Medien über Untergrundmusik schreiben, ist es meist voller Klischees und Halbwissen. Der aktuelle Artikel der Zeit über den norwegischen Black Metal betrachtet aber sehr schön die philosophischen Hintergründe einer jugendlichen Protestkultur, die sich längst von rebellischer Gewalt zur etablierten Kunstform entwickelt hat.

Natürlich kommt aus der Szene wieder viel Gemecker und Gemaule, weil der Autor „den Spirit nicht verstanden hat“, und „Black Metal nichts in den Mainstream-Medien zu suchen habe“. Aber das gehört halt auch zur Subkultur dazu…

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Fuck Yeah, old school Death Metal flyers!

Cvltnation hat wieder mal eine feine Galerie erstellt, diesmal mit wunderschönen Death Metal Fylern aus den „Glorious Times“. Hach, warum gibt es heute a) keine liebevoll gestalteten und b) eigentlich gar keine Flyer mehr?

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CD-Ripper im Jahr 2013

Wir schreiben das Jahr 2013. Man sollte meinen, dass das Auslesen von CDs am heimischen PC eine Leichtigkeit sein sollte. Dennoch stolpere ich immer wieder über Probleme…

Zunächst scheint es unter Linux diverse Möglichkeiten zu geben. Sucht man in den Standart-Quellen von Ubuntu, finden sich asunder, ripoff, ripperx, sound-juicer, xcfa, ears (als Tool-Sammlung rund um Last.fm) und goobox – nur als Ripper mit grafischem Frontend.

xfca bietet eine Menge Optionen – und ist damit eigentlich schon Overkill, goobox und ripoff sind sehr rudimentär, RipperX ist häßlich und altbacken. Bei Sound-Juicer gibt es keine schnelle und einfache Einstellung für die Qualität der Ausgabedateien. Ein No-Go für den audiophilen Menschen!

Am Ende bleibt also nur noch Asunder. Einfache Oberfläche, CDDB-Abfrage, Option die CD direkt in mehrere Formate zu Rippen, bequeme Einstellung der Ausgabe-Qualität. Alles super!

Doch auch hier gibt es ein paar Mängel. Punkte in Liednamen sind ebenso wenig erlaubt, wie Slashes (/) bei der Angabe von Interpreten (Bei Splits eigentlich eine gängige Praxis). Außerdem fehlt mir die Batch-Verarbeitung von CD-Text-Informationen, respektive CDDB-Ergebnissen. Ich hätte gerne jedes Wort großgeschrieben, wenn der CD-Text ALLES IN GROSSBUCHSTABEN meldet. Am Ende muss ich mit Easytag nachbearbeiten. Wir schreiben das Jahr 2013…

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Illegale Downloads können etwas Gutes sein

Vielleicht bin ich einfach nur idealistisch oder blöd. Aber ich gebe eine Unmenge Geld für Musik aus. Demos, LPs, CDs und hin und wieder wird auf Bandcamp ein Download gekauft – wenn das physische Medium nicht (mehr) verfügbar ist. Gelegentlich lade ich mir auch schon mal ein Album illegal runter. Ganz selten, wenn ich es wirklich nicht mehr bis zum Release aushalte. Meist wird das Album dann eh gekauft, ganz einfach, weil ich gerne was festes in der Hand habe, auf den analogen Klang von Schallplatten stehe und die Band unterstützen will. Nicht unbedingt immer das Label, denn manche Musikverläge haben echt einen Ratsch am Kappes, wenn ich mir Preis und Release-Politik von manchen großen Indies anschaue. Die kleinen Untergrund-Label haben auf jeden Fall immer Support verdient. Aber ich schweife ab. Denn eigentlich wollte ich mitteilen: Jeff Walker von Carcass ist meiner Meinung. Als er zum Thema illegale Downloads gefragt wurde, war seine Antwort:

„It can be a positive thing, if people download an album, hear it, enjoy it and buy it. The danger is that there is a hard core of people who download and never buy anything, and that’s damaging to the music scene. They’re not supporting anybody, they’re not supporting the artists as fans. But for the most part, I think it’s positive. Because I understand fully why people do it. There’s so much music out there; people don’t have the money or the resources to buy everything. And also people have probably spent or wasted money in the past on albums that have disappointed them. So it gives people a chance to test something before they buy it. I personally don’t think it’s any different to hearing music on the radio. But, like I say, it’s that hard core of people, who… their attitude is very nihilistic and it’s out of step with the idea of what being a fan is about. You shouldn’t be trying to damage the artist who’s trying to being people pleasure. We’re not at war with the audience.“

Alternativ könnten viele Labels auch Downloads vorbeugen. Beispielsweise mit legalen Streams. Dann hätte es im Vorfeld auch nicht so einen Wirbel um den Leak von „Surgical Steel“ oder gar einzelnen Songs gegeben. „Hey, demnächst könnt ihr unser neues Album kaufen. Wenn ihr reinhören wollt, hier ist der Stream, viel Spaß!“ – und schon bräuchte man zur Evaluation keinen Download mehr. Kleine Labels wie Blood Harvest Records, Iron Bonehead, Razorback Records, Hammerheart Records, Willowtip und so weiter, haben dies schon längst verstanden. Und selbst Relapse, eines der größten Indies, fährt spätestens zum Release jedes Album auf Bandcamp – zum Anhören und auch direkt zum legalen Download.

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Zahlen aus der deutschen Musikbranche

Dem deutschen Musikmarkt geht es wieder besser! Scheinbar akzeptieren immer mehr Leute hierzulande digitale Kopien und Streamingdienste (was beispielsweise in den USA schon selbstverständlich ist). Aber auch das „CD-Sterben“ scheint sich verlangsamt zu haben. Insgesamt machen physische Kopien noch ~75% des Marktes aus. Darum will die Branche von Schallplatte zur Cloud alles abdecken und will die Cashcow CD auch nicht so bald abstoßen. „Ein sanfter Übergang von CDs zu Downloads“ ist gewünscht.

Dass die Audiokassette hingegen wirklicht tot sei, kann ich hingegen nicht so ganz bestätigen. Zumindest in Nieschensparten des Underground erlebt dieses Medium gerade seinen zweiten Frühling… (Wenngleich mir auch bewusst ist, dass dies ein sehr geringer prozentualer Anteil am Gesamtmarkt ist!)

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Link-Sammlung: Vinyl

  • Warum Vinyl nicht die Musikindustrie retten wird @ Trust Me I’m A Scientist
  • occasionally people come in, smile, buy shit, and leave. But who wants to hear positive shit?“ – Annekdoten eines Plattenverkäufers im Decibel Magazine. Gegen die verklärte Nostalgie.
    • Neill Jameson, Autor der Annekdoten, hat übrigens auch selber einen kleinen Blog auf Tumblr.
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