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eBook-Reader helfen Kindern mit Dyslexie

Kinder mit einer Leseschwäche sollten zum E-Book-Reader greifen: Mit den elektronischen Lesegeräten konnten einige von ihnen besser lesen als mit Papier.

Der Grund dafür ist, dass sich die Zeilenlänge auf dem Lesegerät einstellen lässt.

Via Golem.

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eBook-Reader Pyrus Mini: Ein Zwischenbericht nach einer Akkuladung

Trekstore Pyrus MiniVor weniger als einem Monat habe ich mir den Trekstore Pyrus Mini geholt. Dabei hatte ich sogar richtig Glück! Zwar hatte ich im Vorfeld den kleinen eBook-Reader als perfekt für meine Bedürfnisse evaluiert, bin dann aber im Media Markt zu Aachen auf ein unglaubliches Schnäppchen gestoßen: Wo es den Reader im Internet überall für €45-49 gibt, konnte ich ihn für €29 mitnehmen. Zum Vergleich, im lokalen Saturn wollten sie €69 für das Gerät haben. Dafür gab es dort die passende Neopren-Schutzhülle für €10.

Nach etwas mehr als drei Wochen, musste der Reader zum ersten mal wieder aufgeladen werden. Diesen Zeitpunk nutze ich nun für ein kurzes Zwischenfazit ist.

Was mich verwunderte: Als ich den Pyrus Mini gestern Abend in den Standby schicken wollte, hatte er noch drei Striche auf der Akku-Anzeige. Wenige Sekunden später zeigte der Display aber einen leeren Akku an. Nach einer Nacht am USB-Port meines Rechners, erlosch die Ladeleuchte. Im Display werden aber nun lediglich zwei Balken der Statusanzeige beleuchtet. Ob dies nun ein Problem mit der Batterie selber, oder lediglich der Anzeige ist, wird sich wohl noch zeigen. Im Handbuch steht bereits: „Die vollständige Akku-Leistung wird erst nach ca. 10 Ladezyklen erreicht“. Dennoch ist es eigentlich nicht haltbar, dass man keine verlässliche Aussage über die verbleibende Akkuzeit aus dem Display ablesen kann. Unterwegs wäre ich wohl ziemlich sauer gewesen, wenn ich auf einmal nicht mehr lesen könnte.

Denn deswegen habe ich mich eigentlich bewusst für den Pyrus Mini entschieden. Es ist wohl der kleinste eBook-Reader mit brauchbarer Ausstattung. 2GB interner Speicher, Mikro-USB-Anschluss, Steckplatz für Mikro-SD-Karten bis zu 32GB, Unterstützung von TXT, EPUB und PDF – notfalls auch mit Adobe DRM, wobei ich Kopierschutz eigentlich ablehne. Seine Abmessungen sind 85 mm x 128 mm x 9 mm mit 4,3″ Display. Etwas kleiner als der txtr Beagle (5″ Display), der wiederum ohne Akku und Anschlüsse kommt, und zwingend auf ein Smartphone angewiesen ist.

Was im ersten Moment nach einem Nachteil klingt (winziger Text, häufig umblättern), ist in der Praxis perfekt für mich als Berufspendler. Der Pyrus Mini passt wirklich in jede Hosentasche und ist an der Bahnhaltestelle schnell griffbereit. Entsprechend hat sich meine Lesegeschwindigkeit in den letzten Wochen auch wieder etwas erhöht. Ein 1000-Seiten Buch ist halt nicht immer handhabbar.

Ein paar Abstriche muss man aber machen! Noch weiß ich nicht, ob die genannte Geschichte mit dem Akku ein richtiges Problem ist. Aber kleine Holprigkeiten hat selbst die aktuelle Firmware vom 28.05.2013. Beispielsweise will der Reader ab und an nicht umblättern. Auf erneuten Tastendruck, springt er dann direkt zwei „Seiten“ weiter. Auch ist mir der Pyrus Mini gelegentlich schon mal abgestürzt. Direkt nach dem Start und Laden meines aktuellen Buches, führte das Gerät einfach einen Reboot durch. Kleine Macken, mit denen ich aber gut leben kann.

Etwas unangenehmer war hingegen ein – bisher einmaliger – Schluckauf um die Seitenzahlen. Der Inhalt stimmte, aber aus irgend einem Grund sah sich der Reader in der Seitenzahl weiter vorne im eBook. Als das nächste Kapitel kam, sprang er dann auch inhaltlich in der Geschichte zurück. Glücklicherweise kam dieses Problem bisher nur einmal.

In manchen Buchhandlungen, beispielsweise Mayersche, habe ich den Trektstore Pyrus Mini auch unter dem Namen „Liro Mini“ gesehen. Technisch unterscheiden sich die Geräte jedoch nicht.

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