Schlagwort-Archive: dystopie

ADAC vs. NSA

 

Ach ja, die Deutschen und ihre Autos.ADAC vs. NSA

Quelle, via Mario Sixtus

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Die ersten Abmahnungen wegen des Ansehens von Streams

Der Kontext ist natürlich delikat. Eine schmierige Anwaltskanzlei verschickt Abmahnungen an Leute, die sich auf der Plattform Redtube einen schmuddeligen Clip angesehen haben. Freilich nicht, weil es ein kleiner Sexfilm war, sondern wegen Urheberrechtsverletzung. Transponiert hieße das: Man könnte abgemahnt werden, weil man auf Youtube das falsche Video anschaut. Für den Betrachter ist es auf den ersten Blick nicht ersichtlich, dass es sich um nicht rechtmäßig publiziertes Material handelt. In erster Linie ist Redtube zwar eine Plattform für Pornografie, aber keineswegs primär für illegale Inhalte…

Mittlerweile stellte sich heraus, dass es kein Einzelfall war, sondern eine regelrechte Welle mit ca. 300 Betroffenen. Und weil es eben um ein delikates Thema geht, trauen sich viele damit natürlich nicht an die Öffentlichkeit, sondern zahlen lieber stillschweigend die absurde Abmahngebühr. Mal sehen, wann diese Unsitte auf andere legale und illegale Streamingplattformen übergreift und in der „seriösen“ Unterhaltungsindustrie Fuß fasst…

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XBox One belauscht auch deine Skype-Telefonate

Hahaaaa! Nicht nur der Gamer wird beim Aufnehmen von Videos mit unflätiger Sprache gezüchtig, nein, Microsoft belauscht auch deine obszönen Skype-Gespräche und bannt dich bei vulgären Worten! Zu gut, ich kringel mich vor Lachen! Dafür zahlen die Leute echt noch Geld, ich kann nicht mehr…
Update: Hätte ich doch das Update vom Fefe vorher gelesen, mein Feedreader hat das leider verschluckt )=

UpdateAnscheinend ging es eher um von ihm hochgeladene Videos. (Danke, Harald)

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Die Rückkehr der Vorratsdatenspeicherung

Wie Golem berichtet:

Die große Koalition hat einen Streitpunkt in ihren Verhandlungen ausgeräumt. Die Vorratsdatenspeicherung soll wieder eingeführt werden.

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XBox One und die Zensur des Spielers

Ach wie schön! Da geben wir zunächst ein paar hundert Euro aus, um uns selber daheim von der Xbox One permanent überwachen zu lassen und stellen auf einmal fest, dass wir eine digitale Nanny mitgekauft haben, die uns das Fluchen verbietet und uns für unflätige Wörter bestraft. Brave new world, denn wir wollen es ja so!

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Der EuGH berät über Netzsperren

Es ist mal wieder soweit. Das Thema Netzsperre ist mal wieder vor der EU zur Entscheidung. Dabei sieht der EU-Generalanwalt eine finstere Zukunft:

Generalanwalt Villalón bejaht in seiner Erklärung, dass prinzipiell ein Provider Adressat einer Sperrverordnung sein könne.

Dabei ist der aktuelle Präzedenzfall zwischen Filmfirmen Constantin und Wega und dem österreichischem Provider UPC wohl nur die Vorhut:

Grundsätzlich sei davon auszugehen, dass es sich hier um einen „Testfall“ handele und „in Zukunft zahlreiche ähnliche Fälle gegen jeden Provider vor den nationalen Gerichten behandelt werden können“.

Und wie war das? 

Das System zur automatisierten Entfernung von Suchtreffern zum Gratis-Download geschützter Inhalte ist fehlerhaft. […]

Kürzlich machte ein anderer Fall auf Lücken des Systems aufmerksam: Home Box Office (HBO) hat im Kampf gegen illegale Downloads der Serie «Game of Thrones» beispielsweise auch Links zum Download des Ben-Harper-Albums «Give Till It’s Gone», des Spiels «Prince of Persia 5» und des VLC Media Players entfernen lassen, ohne dass der US-Fernsehprogrammanbieter Rechte an diesen Inhalten hätte.

Hoffentlich wir die Grundlage zur Sperrung von Webseiten etwas zuverlässiger sein… Sonst freue ich mich schon auf ein Internet nach dem Muster „Das Verrückte Labyrinth“ – ob Seite X morgen noch existiert, weiß nur der Zufall…

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Die Maut als Überwachungsinstrument

Da kommen Schäubles Ideen mal wieder hoch: Die Maut-Daten zur Erstellung von Bewegungsprofilen nutzen. Und wenn die Union dann noch die PKW-Maut durchbekommt, dann gibt es flächendeckende Überwachung. Jippie-Kai-Yey, ich liebe es, wenn Orwell als  Betriebsanleitung für Regierungen verstanden wird…

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Britische Regierung droht den Medien wegen NSA-Enthüllugnen

Cameron mal wieder. Vor einem Monat hat die britische Regierung bereits den Medien gedroht:

„Ihr hattet euren Spaß: Jetzt wollen wir das Zeug zurückhaben.“

Nun hat Cameron, Premierminister der Internetzensur, die Medien schon wieder zur „gesellschaftlichen Verantwortung“ gemahnt. Schön, dass die Pressefreiheit genau so viel Wert ist, wie die Privatsphäre. Und dass die britische Regierung scheinbar keine „gesellschaftliche Verantwortung“ besitzt.

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Totale Überwachung des Internets in Russland

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB erhält völligen Zugriff auf die Internet- und Telefonverbindungen. Der FSB könne vom 1. Juli 2014 an alle IP- und Telefonnummern sowie Email-Adressen kontrollieren und zudem Daten aus sozialen Netzwerken, Internettelefonaten und Chats abgreifen. […]

Kein Internetnutzer habe etwas zu befürchten, falls er „anständige und normale“ Seiten aufrufe.

via Heise.

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Dem Deutschen ist Sicherheit wichtiger als Privatsphäre

Die Deutsche Telekom hat eine Umfrage in Auftrag gegeben. Demnach ist dem guten Deutschen seine Sicherheit wichtiger als seine Privatsphäre. Dumme rasierte Affen!

Diejenigen, die ihre Freiheit zugunsten der Sicherheit aufgeben, werden am Ende keines von beiden haben – und verdienen es auch nicht.

(Benjamin Franklin)

 

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