Schlagwort-Archive: 1984

ADAC vs. NSA

 

Ach ja, die Deutschen und ihre Autos.ADAC vs. NSA

Quelle, via Mario Sixtus

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XBox One und die Zensur des Spielers

Ach wie schön! Da geben wir zunächst ein paar hundert Euro aus, um uns selber daheim von der Xbox One permanent überwachen zu lassen und stellen auf einmal fest, dass wir eine digitale Nanny mitgekauft haben, die uns das Fluchen verbietet und uns für unflätige Wörter bestraft. Brave new world, denn wir wollen es ja so!

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Der EuGH berät über Netzsperren

Es ist mal wieder soweit. Das Thema Netzsperre ist mal wieder vor der EU zur Entscheidung. Dabei sieht der EU-Generalanwalt eine finstere Zukunft:

Generalanwalt Villalón bejaht in seiner Erklärung, dass prinzipiell ein Provider Adressat einer Sperrverordnung sein könne.

Dabei ist der aktuelle Präzedenzfall zwischen Filmfirmen Constantin und Wega und dem österreichischem Provider UPC wohl nur die Vorhut:

Grundsätzlich sei davon auszugehen, dass es sich hier um einen „Testfall“ handele und „in Zukunft zahlreiche ähnliche Fälle gegen jeden Provider vor den nationalen Gerichten behandelt werden können“.

Und wie war das? 

Das System zur automatisierten Entfernung von Suchtreffern zum Gratis-Download geschützter Inhalte ist fehlerhaft. […]

Kürzlich machte ein anderer Fall auf Lücken des Systems aufmerksam: Home Box Office (HBO) hat im Kampf gegen illegale Downloads der Serie «Game of Thrones» beispielsweise auch Links zum Download des Ben-Harper-Albums «Give Till It’s Gone», des Spiels «Prince of Persia 5» und des VLC Media Players entfernen lassen, ohne dass der US-Fernsehprogrammanbieter Rechte an diesen Inhalten hätte.

Hoffentlich wir die Grundlage zur Sperrung von Webseiten etwas zuverlässiger sein… Sonst freue ich mich schon auf ein Internet nach dem Muster „Das Verrückte Labyrinth“ – ob Seite X morgen noch existiert, weiß nur der Zufall…

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Die Maut als Überwachungsinstrument

Da kommen Schäubles Ideen mal wieder hoch: Die Maut-Daten zur Erstellung von Bewegungsprofilen nutzen. Und wenn die Union dann noch die PKW-Maut durchbekommt, dann gibt es flächendeckende Überwachung. Jippie-Kai-Yey, ich liebe es, wenn Orwell als  Betriebsanleitung für Regierungen verstanden wird…

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Britische Regierung droht den Medien wegen NSA-Enthüllugnen

Cameron mal wieder. Vor einem Monat hat die britische Regierung bereits den Medien gedroht:

„Ihr hattet euren Spaß: Jetzt wollen wir das Zeug zurückhaben.“

Nun hat Cameron, Premierminister der Internetzensur, die Medien schon wieder zur „gesellschaftlichen Verantwortung“ gemahnt. Schön, dass die Pressefreiheit genau so viel Wert ist, wie die Privatsphäre. Und dass die britische Regierung scheinbar keine „gesellschaftliche Verantwortung“ besitzt.

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Totale Überwachung des Internets in Russland

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB erhält völligen Zugriff auf die Internet- und Telefonverbindungen. Der FSB könne vom 1. Juli 2014 an alle IP- und Telefonnummern sowie Email-Adressen kontrollieren und zudem Daten aus sozialen Netzwerken, Internettelefonaten und Chats abgreifen. […]

Kein Internetnutzer habe etwas zu befürchten, falls er „anständige und normale“ Seiten aufrufe.

via Heise.

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Dem Deutschen ist Sicherheit wichtiger als Privatsphäre

Die Deutsche Telekom hat eine Umfrage in Auftrag gegeben. Demnach ist dem guten Deutschen seine Sicherheit wichtiger als seine Privatsphäre. Dumme rasierte Affen!

Diejenigen, die ihre Freiheit zugunsten der Sicherheit aufgeben, werden am Ende keines von beiden haben – und verdienen es auch nicht.

(Benjamin Franklin)

 

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General Michael Hayden mal wieder

Ach, der guter Ex-NSA-Chef mal wieder…

„Gmail ist weltweit der bevorzugte Internet-Service-Provider von Terroristen. Ich denke nicht, dass das in der Google-Werbung zu sehen sein wird, aber es ist gratis und es ist allgegenwärtig, daher ist das auf jeden Fall so.“

[…]

„Wir haben das Internet hier gebaut und es ist durch und durch amerikanisch.“

Mehr Lach- und Krachgeschichten beim Golem.

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Personalisierte Werbung auf Londoner Mülltonnen

via Golem:

In der Innenstadt Londons stehen öffentliche Mülltonnen, die mit einem WLAN-Modul und einem Bildschirm ausgestattet sind. Die Renew Orbs tracken die WLAN-Geräte der Passanten, um ihnen darauf zielgenaue Werbung zu präsentieren.

Dass von den Passanten und den MAC-Adressen ihrer Smartphones dabei auch ein schönes Bewegungsprofil protokolliert wird, ist nur ein angenehmer Nebeneffekt. Wird ja „anonymisiert und keine persönlichen Daten erfasst“ – wer daran nach #Prism, #Tempora und #XKeyscore noch dran glaubt….

2013-08-13: Update auf Golem.de

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