Archiv der Kategorie: Privat

Papierloser Haushalt: Wechsel von gscan2pdf zu Simple Scan

Irgendwie war gscan2pdf kaputt. „Segmentation fault (core dumped)“ – mehr Info gab es nicht. Aufruf mit –log war ergebnislose, ein strace nicht sonderlich aufschlussreich. Bei der Suche nach einer potentiellen Ursache bin ich im Forum von Arch Linux auf einen anderen Hinweis gestoßen:

No solution to your error sorry, but I have to ask why you aren’t using simple-scan instead. It’s in the community repo and does the same thing as gscan2pdf with less dependencies (unless you trying to avoid gtk3?). Does multipage pdf’s also.

simple-scan installiert, angeworfen, begeistert darüber, wie schnell und simpel die Software ist, Ärger über gscan2pdf vergessen und gscan2pdf schnell deinstalliert.

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Done-Liste

Auch ein interessantes Konzept, das Gegenstück zur ToDo-Liste: Die Done-Liste! Anstatt mit nicht erledigten Aufgaben auf einer Liste und einem schlechten Gewissen den Tag zu beenden, erfreut man sich an all den Dingen, die man erledigen konnte.

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Selbstorganisation mit dem Bullet Journal

Ich bin Fan von Selbstorganisation. Dank Techniken wie GTD und das konsequente Führen von ToDo-Listen, habe ich den Kopf frei von anstehenden Aufgaben und kann mich auf das Wesentliche konzentrieren. Mein größter Freund ist dabei die Aufgabenverwaltung TickTick, wo in unterschiedlichen Listen aktuelle Aufgaben, Einkaufslisten, Rezepte für die nächste Woche und so weiter ordentlich notiert sind.

Durch Smartphones und Cloud-Dienste wie TickTick begünstigt, ist mein Ziel eigentlich der papierlose Haushalt. Aufgaben kommen in besagtes Tool, Notizen wandern in Evernote und die Dropbox, der Google-Kalender weiß um meine Termine, Fitocracy ersetzt das Trainingstagebuch.

Doch muss eine digitale Lebensweise nicht unbedingt die Rückkehr zum Papier ausschließen. Im Gegenteil, an die Einfachheit, Geschwindigkeit und Flexibilität von Totholz kommen Tablet-PC, Smartphone und all die fancy Apps nicht wirklich dran. Und so bin ich nicht der erste, der von einer recht neuen Form der analogen Selbstorganisation hellauf begeistert ist, und wieder ein klassisches Notizbuch verwendet.

Über den Artikel auf Lifehacker, warum man ein Tagebuch führen sollte, bin ich auf das Bullet Journal aufmerksam geworden. Die Grundprinzipien sind sehr simpel, in einem leeren Notizbuch sammelt man alle Informationen in einer Liste: Aufgaben, Termine und Notizen und kennzeichnet sie durch bestimmte Symbole. Durch Überschriften strukturiert man die Ansammlungen und mit Seitennummern und einem Index findet man auch alles wieder. Im Endeffekt fasst das Youtube-Video das komplette Prinzip zusammen.

Auf der Webseite gibt es dann die Grundideen zum Nachlesen. Das schönste am Bullet Journal ist aber: Man kann es flexibel an die eigenen Anforderungen anpassen! Beispielsweise durch die Einführung eines eigenen Symbols „>>“ für Tagebuch-ähnliche Einträge oder das Zeichnen des Kalenders in Kästchenform anstelle einer Liste oder auch speziellere Notizarten. Auch kann man durch simple Mittel wie optische Abtrennungen weitere Übersichtlichkeit erreichen.

http://bulletjournal.com/

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10 albums that have stayed with you in some way

Es hat mich auf Facebook erwischt.

„In your status line, list 10 albums that have stayed with you in some way. Don’t take more than a few minutes and don’t think too hard – they don’t have to be the „right“ or „great“ works, just the ones that have touched you. Tag 10 friends INCLUDING ME, so i’ll see your list.“

Darum nun:  Spontan und in keinerlei besonderen Reihenfolge. Und bedenkt: Listen sind nie vollständig oder perfekt. Besonders, wenn man diesen dezimalen Fesseln unterworfen ist.

Die Apokalyptischen Reiter – Soft & Stronger

The Smiths – Hatful Of Hollow

System of a Down – Mezermize

Fleshcrawl – As Blood Rains From The Sky

Edge of Sanity – Purgatory Afterglow

Jack Slater – Death Metal Germany – Playcorpse

(in ermangelung eines wirklichen Videos oder Songs von Playcorpse )= )

Cannibal Corpse – The Bleeding

Ulcerate – The Destroyers Of All

Gorguts – From Wisdom To Hate

Dissection – Storm of the Light’s Bane

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Winamp ist tot

Ich bin zwar seit über sieben Jahren nur noch mit Linux unterwegs und hatte in meiner späten Windows-Zeit einen Narren an Foobar2000 gefressen, dennoch macht es mich sehr traurig, dass Winamp in einem Monat Geschichte ist. )=

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Scolopendra hardwickei als Spielzeug

Ich habe Jahre lang Skolopender gehalten. Das sind Riesenhundertfüßer, meist aus subtropischen und tropischen Regionen. Wunderschöne Raubtiere, aber leider in der Terrarienhaltung langweilig wie Bolle. Meist sieht man nur ein Becken voller Dreck und Erde. Einige Arten kommen jede Nacht an die Oberfläche und gehen auf Jagd, andere sieht man Wochen und Monate nicht. Am Ende hatte ich über vierzig Tiere, die versorgt werden wollten. Und leider wurde meine Freizeit gleichzeitig immer weniger, Job, Band, Privatleben, alles forderte auf einmal mehr. Darum habe ich das Hobby aufgegeben – obwohl es einige Arten gab, die ich schon noch gerne gehalten hätte. Eine davon ist Scolopendra hardwickei aus Indien. Bildhübsch, selten und dadurch auch recht teuer in der Anschaffung.

 

Als getDigital.de dann vor einigen Tagen ihr neues Spielzeug vorstellten, musste ich schon etwas verträumt schmunzeln: Ein ferngesteuerter Skolopender – sogar mit richtigen Informationen über die Gattung in der Produktbeschreibung. Das haben damals nicht mal die Terraristik-Boards hinbekommen!

Vielleicht hole ich mir auf einer Terraristikbörse noch mal ein Tier. Vielleicht wieder einen Scolopendra subspinipes dehaani in der „Cherry Red“ Variation. Auf jeden Fall hole ich mir aber das Spielzeug – und jage damit dann die Katzen durch die Bude (=

getDigital Skolopender

 

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CD-Ripper im Jahr 2013

Wir schreiben das Jahr 2013. Man sollte meinen, dass das Auslesen von CDs am heimischen PC eine Leichtigkeit sein sollte. Dennoch stolpere ich immer wieder über Probleme…

Zunächst scheint es unter Linux diverse Möglichkeiten zu geben. Sucht man in den Standart-Quellen von Ubuntu, finden sich asunder, ripoff, ripperx, sound-juicer, xcfa, ears (als Tool-Sammlung rund um Last.fm) und goobox – nur als Ripper mit grafischem Frontend.

xfca bietet eine Menge Optionen – und ist damit eigentlich schon Overkill, goobox und ripoff sind sehr rudimentär, RipperX ist häßlich und altbacken. Bei Sound-Juicer gibt es keine schnelle und einfache Einstellung für die Qualität der Ausgabedateien. Ein No-Go für den audiophilen Menschen!

Am Ende bleibt also nur noch Asunder. Einfache Oberfläche, CDDB-Abfrage, Option die CD direkt in mehrere Formate zu Rippen, bequeme Einstellung der Ausgabe-Qualität. Alles super!

Doch auch hier gibt es ein paar Mängel. Punkte in Liednamen sind ebenso wenig erlaubt, wie Slashes (/) bei der Angabe von Interpreten (Bei Splits eigentlich eine gängige Praxis). Außerdem fehlt mir die Batch-Verarbeitung von CD-Text-Informationen, respektive CDDB-Ergebnissen. Ich hätte gerne jedes Wort großgeschrieben, wenn der CD-Text ALLES IN GROSSBUCHSTABEN meldet. Am Ende muss ich mit Easytag nachbearbeiten. Wir schreiben das Jahr 2013…

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Die Romantik einer CD-Sammlung

Ach, ich bin ja auch so ein verträumter Romantiker, wenn es um physikalische Tonträger geht. CDs, Kassetten, LPs. Und ich bin nicht alleine. Kosher Metal hat ein paar gute Gründe für die gute alte CD-Sammlung zusammengestellt – die dem Musikliebhaber aber sicherlich alle bekannt sind (;

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„Freie, einfache, persönliche Buchhaltung für jedermann“

Ich optimiere mal wieder meine Selbstverwaltung. Neben diversen Experimenten um GTD, Listen und Notizwerkzeugen, wollte ich auch mal wieder ein Haushaltsbuch führen. Ursprünglich war der Plan: Eine schlichte Tabellenkalkulationssoftware nehmen und dort alles eintragen. Sprich: Die typische Excel-Liste. Da ich aber – berufsbedingt – immer mehr Abneigung gegen dieses Tool hege – wobei es hier ausnahmsweise im richtigen Kontext verwendet würde -, habe ich einfach mal nach Finanzverwaltungssoftware im Wiki von Ubuntuusers gesucht. Dort fand ich HomeBank:

HomeBank ist eine Anwendung zur privaten Finanzverwaltung. Darum verzichtet das Programm auf fortgeschrittene Funktionen wie die doppelte Buchführung und legt dafür Wert auf eine einfache Bedienbarkeit.

HomeBank erlaubt die Verwaltung mehrerer Konten. Buchungen können Empfängern und Kategorien zugeordnet werden. Wiederkehrende Transaktionen lassen sich als Vorlage speichern und auch automatisch ausführen. […] Einnahmen und Ausgaben lassen sich in verschiedenen Berichten auswerten und graphisch darstellen.

 

Vielleicht ist es etwas mit Kanonen auf Spatzen geschossen, wenn nun bereits das Brötchenholen als Transaktion auf mein Konto angewandt wird, aber es erfüllt seinen Zweck bisher ausgezeichnet – ganz ohne Excel!

Unter Ubuntu und Arch Linux kann man HomeBank einfach über die Repositories installieren. Aber es gibt auch Versionen für Windows und OSX.

http://homebank.free.fr/

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