Die ersten Abmahnungen wegen des Ansehens von Streams

Der Kontext ist natürlich delikat. Eine schmierige Anwaltskanzlei verschickt Abmahnungen an Leute, die sich auf der Plattform Redtube einen schmuddeligen Clip angesehen haben. Freilich nicht, weil es ein kleiner Sexfilm war, sondern wegen Urheberrechtsverletzung. Transponiert hieße das: Man könnte abgemahnt werden, weil man auf Youtube das falsche Video anschaut. Für den Betrachter ist es auf den ersten Blick nicht ersichtlich, dass es sich um nicht rechtmäßig publiziertes Material handelt. In erster Linie ist Redtube zwar eine Plattform für Pornografie, aber keineswegs primär für illegale Inhalte…

Mittlerweile stellte sich heraus, dass es kein Einzelfall war, sondern eine regelrechte Welle mit ca. 300 Betroffenen. Und weil es eben um ein delikates Thema geht, trauen sich viele damit natürlich nicht an die Öffentlichkeit, sondern zahlen lieber stillschweigend die absurde Abmahngebühr. Mal sehen, wann diese Unsitte auf andere legale und illegale Streamingplattformen übergreift und in der „seriösen“ Unterhaltungsindustrie Fuß fasst…

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Ein Gedanke zu „Die ersten Abmahnungen wegen des Ansehens von Streams

  1. So eine Schweinerei das ganze…kann doch nicht sein sowas! Als ob die Anwälte selber nie Pornos gucken….und wie soll man das machen ohne sich schmuddel dvds im sex-shop zu kaufen?! naa……streamen 🙂

    ich werds auch weiterhin tun….

    lg rolf

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