Feine Sahne Fischfilet und der olle Sexismus

Indimedia schreibt:

„Was sämtliche Verfassungsschützer Mecklenburg-Vorpommerns seit Jahren vergeblich versuchen, ist nun im Handstreich dem ‘AJZ Bielefeld’ mehr oder weniger gelungen: Auftrittsverbot für die Rostocker Punkband ‘Feine Sahne Fischfilet’…!“

Und warum? Weil der Drummer – ja, der Typ, der auf der Bühne am meisten Arbeitet, sich nicht aus seiner stickigen, schlecht belüfteten Ecke wegbewegen darf und meist im vollen Schein der Bühnenspots sitzt –  sich während des Auftritts sein T-Shirt auszog. Bämm, das ist „sexistisch“, weil

[es einen] Plenumsbeschluss geben soll, der Musiker*innen verbietet, irgendwelche Kleidungsstücke abzulegen.

Ich persönlich sehe das genau wie Indimedia:

Wir wissen nicht, was da in Bielefeld los ist, aber der Zusammenhang zwischen antisexistischer Politik und dem nackte-Oberkörper-Verbot erschließt sich uns auch bei längerem Nachdenken nicht.

Leider ist dieses PC-Gehabe und eine auffällig übertriebene Verbotsmentalität aktuell in vielen A(J)Zs zu sehen. Was einst freie, autonome Kulturräume waren, wird nun durch und durch reglementiert und beschnitten. Traurig.

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2 Gedanken zu „Feine Sahne Fischfilet und der olle Sexismus

  1. Faktoid sagt:

    ernsthaft?
    Wegen eines nackten Oberkörpers kein Auftritt mehr?
    Oha.

  2. […] TAZ hat sich auch mit Feine Sahne Fischfilet und dem Männernippelskandal im AJZ Bielefeld […]

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