Ein neues Web-Projekt: Die technischen Hintergründe

Aktuell arbeite ich an einem neuen Projekt, einem neuen Blog um Musik. Die Seite wird selber gehostet und entsprechend muss etwas vorarbeit geleistet werden.

Das Backend übernimmt wieder WordPress. Es ist einfach ein etabliertes CMS/Blogging-System, mit guter Community und vielen Plugins.

Für das Frontend stand ich wieder vor der Wahl: Ein fertiges Theme nehmen? From Scratch alles selber schreiben? Oder eine Starthilfe nehmen? Mein letztes Theme habe ich mit der Responsive-Konfiguration von Initializr gemacht und war damit eigentlich zufrieden. Doch kürzlich las ich einen Artikel über die Gestaltung von WordPress-Themes mit Bootstrap. Initializr bietet auch Responsive Bootstrap als HTML/CSS Template an. Zwar noch in Version 2.3.2, derweil Bootstrap selber bereits bei 3.0 ist, wenngleich nur als RC2. Aber für den Anfang reicht es. Vielleicht folgt auf die Final Release auch ein Upgrade in meinem Webprojekt.

Anfangs war das Arbeiten etwas ungewohnt. Doch als ich das Grid-System verstanden hatte, machte das Scaffolding richtig Spaß und führte schnell zu ansehnlichen Ergebnissen. Da ich ein sehr minimalistisches Theme haben wollte, und auf eine Sidebar verzichte, benötigte ich vergleichsweise wenig HTML und CSS-Code.

Beim CSS habe ich mich für einen Pre-Processor entschieden, weil DRY – Don’t Repeat Yourself. Ich nutze für Farben und andere Werte gerne Variablen, die ich zuweisen kann. Außerdem liegt mir die Schachtelung/Wiederverwendung der Pre-Processor mehr, als von CSS selber. Nach dem Vergleich von Less zu Sass, habe ich mich für Sass entschieden.

Für geringes Eye-Candy, ein paar aufklappende Elemente, Sticky-Divs, etc., bleibe ich beim gewohnten jQuery. Nichts besonderes und eigentlich der De Facto Standard in der Webentwicklung.

 

Interessanter war eher die strategische Frage um die Handhabung der Kommentare. Wenn man die eigenen Hausmittel von WordPress verwendet, muss man sich zuerst mit dem Layout des Formulars rumschlagen – keine einfache gestalterische Frage, da muss man nur mal Tante Google fragen. Anschließend muss man sich mit Spam rumschlagen. Egal, ob man mit Akismet (problematisch mit Datenschutz und ab wann eine Webseite als „kommerziell“ gilt) oder Antispam Bee schützt.

Bisher habe ich auf Disqus vertraut, was sich bei mir und vielen ähnlichen Blogs gut bewährt hat. Doch leider musste ich feststellen, dass die meisten Kommentare mittlerweile nicht mehr auf der entsprechenden Seite selber, sondern bei Facebook passieren. Inspiriert durch einen Artikel aus der CT, der zu ähnlichem Schluss kommt, probiere ich nun dessen Kommentarfunktion aus.

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2 Gedanken zu „Ein neues Web-Projekt: Die technischen Hintergründe

  1. […] geschrieben, erstelle ich gerade die technische Grundlage für ein neues Projekt. Dies ist mein erstes privates […]

  2. […] war es ja klar. Gerade, als ich mit dem Theme für mein neues Projekt fertig war, wurde das GUI-Framework Bootstrap in der neusten Version veröffentlicht. Zwar wusste […]

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