Zeitungskrise und Kostenloskultur

Ein sehr guter Artikel von Richard Gutjahr zur Zeitungskrise, Micropayment und Kostenloskultur.

Musik, Apps, Fernsehserien: Für digitale Medien gebe ich heute mehr Geld aus, als ich das jemals im Analogzeitalter getan habe. Die Mär von der bösen Kostenloskultur stammt von Managern, die ihren Job nicht gemacht haben und die Schuld dafür beim Kunden suchen. […] Wenn Qualität, Auswahl, Preis und Abrechnungsprozedur stimmen, sind die Menschen im Netz bereit, sogar für virtuelle Gaga-Güter – wie zum Beispiel Schlumpfbeeren – zu bezahlen.

[…]

Der Leser kennt den Wert für Journalismus nicht mehr. Mit ihrer Gratisstrategie haben die Verlagshäuser den Leser über Jahre hinweg suggeriert, Journalismus im Netz sei nichts wert.

(PS: Warum hat eigentlich noch niemand die Vorzüge von Flattr – oder zumindest der Idee dahinter – erkannt?)

(PPS: SPON ist so freundlich und erlaubt das Zitieren und Verlinken trotz des doofen LSRs! Danke!)

 

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